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Best Practice Herstellerdatenintegration

Es gibt ja mehrere Wege, wie man Herstellerdaten (alle Produkttexte, Stammdaten, EKs, etc) ins Shop/ERP System integrieren kann.


Einige Beispiele:

1.

Herstellerdaten<synch>DataStore Herstellerdaten<synch>DataStore Shopdaten Daten<>Shopsystem


2.

Herstellerdaten<synch>Shopsystem


3.

Herstellerdaten<synch>DataStore Shopdaten<synch>Shopsystem


4.

Herstellerdaten<synch>DataStore Hersteller<synch>Shopsystem


Es gibt sicher noch mehrere Wege. Es hängt natürlich vom Einzelfall ab, was würdet Ihr bei vielen verschiedenen Herstellern empfehlen, wo jeder Hersteller Daten in sehr unterschiedlicher Qualität liefern?


Bzw. wovon würdet Ihr die Entscheidung abhängig machen?


Beste Antwort

Hallo Philipp,


gute Frage. Wir versuchen mal ein bisschen zu beschreiben, wie wir herangehend würden bzw. auch schon herangegangen sind. Kommt auf den Umfang des Projekts an und wieviele Lieferanten man anbinden will. 


- Das Zwischenspeichern in einen Datastore ist generell eine gute Sache, denn da hat man die Möglichkeit, die Daten erstmal zwischenzuspeichern und es kann auch noch mal ein Mensch drüber schauen. 

- man hat dadurch auch ein eigenes Master-Schema. Dieses ist Gesetz und in dieses Schema müssen alle Daten gebracht werden. Das erleichtert alle Folgeprozesse ungemein.

- weiterhin kann man über zusätzliche Hilfsspalten im Datastore bestimmte Validierungs-Checks realisieren (z.B. Freigabe-Flags oder Flags, die etwas über die Datenqualität aussagen). Das ermöglicht dann eine Filterung, so dass man nur "gute" Daten in den Shop schiebt. 

- wenn es wirklich viele Lieferanten werden, sollte man sich im Fragen: Was kann schiefgehen, was wären Worst-Case Probleme und wie würde ich gern damit umgehen.  


D.h. eine Vorgehensweise wäre:


- Alles was neu rein kommt erstmal im Datastore zwischenspeichern und als "ungeprüft" markieren

- über einen weiteren Flow kann man dann Validierungs-Checks für alle "ungeprüften" Datensätze realisieren (z.B. Prüfung ob Beschreibung leer / zu kurz / zu lang, Null-Preise, Bilder vorhanden Ja/Nein etc.)

- der / die Flows(s), die das ganze aus dem Datastore lesen, um es dann in den Shop zu übertragen, sollten nur geprüfte Datensätze nehmen. 




1. Herstellerdaten<synch>DataStore Herstellerdaten<synch>DataStore Shopdaten Daten<>Shopsystem


- hier hat man ein Maximum an Transparenz. 

- da auch die Originaldaten des Lieferanten weggespeichert  werden (ist gut für, wenn man in der Nachweispflicht ist, und der Lieferant "böse" Daten schickt z.B. Nullpreise)



2. Herstellerdaten<synch>Shopsystem

- ist der direkte Weg ohne Zwischenspeicherung. 

- evtl. Nachtteil: ein kleiner Fehler im Flow und man hat Schrott im Shop


3. Herstellerdaten<synch>DataStore Shopdaten<synch>Shopsystem

- ähnlich gut wie 1. , aber man hat nur einen Datastore. 

- evtl. Nachteil: die Originaldaten werden nicht im Datastore gespeichert. (man muss entscheiden, ob das für einen Wichtig ist oder nicht)

 

4. Herstellerdaten<synch>DataStore Hersteller<synch>Shopsystem

- ist eigentlich wie 2. , nur mit Zwischenspeicherung. 

- Vorteil ist aber: durch die Zwischenspeicherung hat man hier noch mal eine Schicht, wo man drüber schauen kann und Prüf-Mechanismen z.B. schon beim Schreib-Flow implementieren kann






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Hallo Philipp,


gute Frage. Wir versuchen mal ein bisschen zu beschreiben, wie wir herangehend würden bzw. auch schon herangegangen sind. Kommt auf den Umfang des Projekts an und wieviele Lieferanten man anbinden will. 


- Das Zwischenspeichern in einen Datastore ist generell eine gute Sache, denn da hat man die Möglichkeit, die Daten erstmal zwischenzuspeichern und es kann auch noch mal ein Mensch drüber schauen. 

- man hat dadurch auch ein eigenes Master-Schema. Dieses ist Gesetz und in dieses Schema müssen alle Daten gebracht werden. Das erleichtert alle Folgeprozesse ungemein.

- weiterhin kann man über zusätzliche Hilfsspalten im Datastore bestimmte Validierungs-Checks realisieren (z.B. Freigabe-Flags oder Flags, die etwas über die Datenqualität aussagen). Das ermöglicht dann eine Filterung, so dass man nur "gute" Daten in den Shop schiebt. 

- wenn es wirklich viele Lieferanten werden, sollte man sich im Fragen: Was kann schiefgehen, was wären Worst-Case Probleme und wie würde ich gern damit umgehen.  


D.h. eine Vorgehensweise wäre:


- Alles was neu rein kommt erstmal im Datastore zwischenspeichern und als "ungeprüft" markieren

- über einen weiteren Flow kann man dann Validierungs-Checks für alle "ungeprüften" Datensätze realisieren (z.B. Prüfung ob Beschreibung leer / zu kurz / zu lang, Null-Preise, Bilder vorhanden Ja/Nein etc.)

- der / die Flows(s), die das ganze aus dem Datastore lesen, um es dann in den Shop zu übertragen, sollten nur geprüfte Datensätze nehmen. 




1. Herstellerdaten<synch>DataStore Herstellerdaten<synch>DataStore Shopdaten Daten<>Shopsystem


- hier hat man ein Maximum an Transparenz. 

- da auch die Originaldaten des Lieferanten weggespeichert  werden (ist gut für, wenn man in der Nachweispflicht ist, und der Lieferant "böse" Daten schickt z.B. Nullpreise)



2. Herstellerdaten<synch>Shopsystem

- ist der direkte Weg ohne Zwischenspeicherung. 

- evtl. Nachtteil: ein kleiner Fehler im Flow und man hat Schrott im Shop


3. Herstellerdaten<synch>DataStore Shopdaten<synch>Shopsystem

- ähnlich gut wie 1. , aber man hat nur einen Datastore. 

- evtl. Nachteil: die Originaldaten werden nicht im Datastore gespeichert. (man muss entscheiden, ob das für einen Wichtig ist oder nicht)

 

4. Herstellerdaten<synch>DataStore Hersteller<synch>Shopsystem

- ist eigentlich wie 2. , nur mit Zwischenspeicherung. 

- Vorteil ist aber: durch die Zwischenspeicherung hat man hier noch mal eine Schicht, wo man drüber schauen kann und Prüf-Mechanismen z.B. schon beim Schreib-Flow implementieren kann







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